Umweltbilanz

Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2009

CO2-Emissionen gesamt

Die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung betrugen im Jahr 2009 1424,8 t CO2. Der Großteil wurde durch Veranstaltungen verursacht: 1354,9 t CO2 (95,1%). Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung) und durch Dienstreisen fielen dagegen mit 19,3 t (1,4%) und 50,6 t (3,6%) gering aus.

Abb. 1: CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung
 

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Emissionen im Jahr 2009 um 193 t (15,6%). Größere Reisedistanzen der Teilnehmer an der 5. Internationalen Mikroversicherungskonferenz in Dakar und ein weiterer CCEMA-Workshop mit internationalem Publikum zum Thema „Klimawandel und Migration“ schlagen hier zu Buche. Die Emissionen aus Dienstreisen sowie die der Geschäftsstelle konnten jedoch im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten werden.
   
Da Munich Re, unsere Stifterin, ebenfalls klimaneutral arbeitet, werden die CO2-Emissionen durch den Geschäftsbetrieb der Stiftung über Munich Re kompensiert. Der große Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen wird dagegen durch eigene Projekte ausgeglichen.

Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen im Jahr 2008 und 2009
 

CO2-Emissionen durch Veranstaltungen

Zur Ermittlung Veranstaltungsemissionen wurden die Reisen der Teilnehmer bilanziert, der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume wird vernachlässigt.Die Mikroversicherungskonferenz in Dakar hatte mit 1.160,9 t CO2 (85,7%) den größten Anteil. Der Anstieg der Emissionen um 8% liegt darin begründet, dass die Teilnehmer durchschnittlich weitere Anreisewege hatten und damit ihre CO2-Emissionen höher waren als im Jahr 2008.An der UNU Sommerakademie mit 122 t CO2 (9%) nahmen Jungwissenschaftler aus weit entfernten Ländern wie Indonesien, China und Indien teil. Auch hier kam es daher zu einem Anstieg der Emissionen. Der im Juli 2009 organisierte Klimawandel und Migrations- Workshop verursachte 69,9 t (5,1%) CO2, ebenfalls aufgrund des internationalen Teilnehmerfeldes. Die Dialogforen nahmen mit 2 t CO2 (0,14%) einen sehr geringen Anteil ein. Das Publikum hier kommt in der Regel aus der Region. Insgesamt stiegen die Emissionen durch Veranstaltungen von 1162,4 t im Jahr 2008 auf 1354,9 t im Jahr 2009.

Abb. 3: CO2-Emissionen durch Veranstaltungen
 
 

CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb

Die Emissionen durch den Geschäftsbetrieb (Büro, Reisen) mit insgesamt 69,9 t CO2, ergeben sich aus 19,3 t CO2 (28%) für den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung)* und 50,6 t CO2 (72%) aus Dienstreisen, vornehmlich Flugreisen**.

Abb. 4: CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb
 

*  Bei Erstellung der Berechnungen lagen keine Daten von 2009 vor. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle wurden auf Basis von Daten für 2007 kalkuliert.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 2,7 angewendet.  Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km Zubringerverkehr angenommen.

18 Februar 2010

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