Ausgleichsmaßnahmen 2009 – Innovatives Recycling-für SüdafrikaAls Ausgleich für die bei der Stiftungsarbeit entstandenen CO2 Emissionen fördern wir ein Kompostierungsprojekt in Südafrika. Mit innovativen Recyclingmethoden können hier Methanemissionen vermindert werden und die lokale Bodenqualität stark verbessert werden. Art des ProjektsTreibhausgasreduktion, ökologische Landwirtschaft Art der ZertifikateVER (sogenannte „verified emission reductions“, also zertifzierte CO2-Einsparungen) ZertifizierungTÜV Nord 1355 Tonnen VER aus diesem Projekt wurden von der Münchener Rück Stiftung zum Ausgleich ihrer CO2-Emissionen aus dem Jahr 2009 erworben. Da ein Großteil der Emissionen aufgrund der Mikroversicherungskonferenz in Dakar angefallen ist, war ein Ausgleichsprojekt in Afrika sehr wünschenswert.Das Kompostierungsprojekt bei KapstadtIn der Nähe von Kapstadt in Südafrika wird in einem Joint Venture der niederländischen Firma Soil & More International BV und dem südafrikanischen Unternehmen Reliance Compost (Pty) Ltd. eine Kompostierungsanlage betrieben, die mit innovativen Recycling-Techniken arbeitet. Organisches Material wird gemäß UN-Kriterien (United Nations Framework Convention on Climate Change) so verwertet, dass sich Methanemissionen vermindern lassen, die bei herkömmlichen Kompostierungsprozessen anfallen. Der entstehende Humus wird in der regionalen Landwirtschaft verwendet. Die positiven Auswirkungen des Projektes für eine nachhaltige Entwicklung beinhalten: - Verminderung klimaschädlicher Methan-Emissionen
- Verringerter Pestizideinsatz in der Landwirtschaft durch die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit
- Förderung des Vegetationswachstums und damit eine Minderung des Erosionsrisikos
- Vermeidung von Zusatzbewässerung aufgrund eines Anstiegs des Grundwasserspiegels
- Schaffung von 55 langfristigen Arbeitsplätzen in der Region
- Nachhaltige Verbesserung der lokalen Lebensbedingungen
Dieses Projekt hat ein Gesamtpotential von 60.000 t CO2 Äquivalenten pro Jahr und leistet damit einen enormen Beitrag zur Verringerung der CO2 Emissionen. 18 Februar 2010 |