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Das Flutwarnsystem hat funktioniert!

Als der tropische Wirbelsturm Favio Ende Februar 2007 Mosambik traf und es dabei zu schweren Überschwemmungen am Fluss Búzi kam, funktionierte das von der GTZ und der Münchener Rück Stiftung aufgebaute Flutwarnsystem – und rettete Leben.

Am 25. Februar kam es nach dem Wirbelsturm Favio entlang des Búzi in Zentralmosambik zu schweren Überschwemmungen. Schon vorher, ab 21. Februar, hatte man gezielt gewarnt. Dabei kamen Funkgeräte, Megafone, Pfeifen, Fahrräder und Warnflaggen zum Einsatz. Auch wenn es zunächst in einigen Gemeinden (Mandiri, Guara-guara und Zindoga) Evakuierungsverweigerer gab, gelang es, Schritt für Schritt die gefährdeten Bereiche zu räumen. Am 24. Februar waren die Menschen in Sicherheit.

Am 25. Februar standen dann die niedrig gelegenen Bereiche rund um den Búzi und in Teilen der gleichnamigen Distrikthauptstadt unter Wasser. Alle Zugangsstraßen waren unpassierbar. Die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten muss seither erhebliche Schäden verkraften.

Der Vizedirektor des National Disaster Management Institute (INGC) dankte den Helfern und lobte ausdrücklich das effiziente Warnsystem SIDPABB (Inter District Operational Flood Warning System for the Búzi River Basin).

Ein offizielles Schreiben der zuständigen Distriktregierung mit einer genauen Schilderung der Vorgänge können Sie auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch herunterladen.