Vulnerabilitätsstudie am Búzi abgeschlossenWetterrisiken sind zentrales Thema13. Oktober – 9. November 2007 Stefan Kienberger, Doktorand am Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg (Z_GIS), führte von 13. Oktober bis 9. November 2007 eine Untersuchung in Gemeinden am Búzi durch, um die Faktoren der sozialen und naturräumlichen Verletzlichkeit in Zentralmosambik zu erfassen. Der Zweck war unter anderem, bei den Einheimischen das Bewusstsein für Risiken und ihr Management zu fördern. Wichtig ist, in solche Übungen die Menschen vor Ort einzubinden. Die Bürger in Inharongue, Munamicua und Muchanessa haben sich ebenso wie Vertreter der Regierung und nationale Experten auf verschiedenen Ebenen rege beteiligt. Das Ergebnis der Feldstudie ist eindeutig: Für die Menschen in Mosambik spielen klimatische Faktoren eine wichtige Rolle. Die Wetterverhältnisse wirken sich nicht nur auf die Landwirtschaft aus, sondern sie spielen auch beim Flut- und Dürrerisiko eine zentrale Rolle. Von besonderer Bedeutung ist es, die Menschen rechtzeitig zu warnen. Auch der Zugang zur Infrastruktur (Gesundheitswesen, Märkte, Transport) wurde als sehr belangreich angesehen. Weitere Übungen dienten dazu, ein besseres Verständnis von Raumbezügen mit Hilfe von genauen Satellitendaten (Risikozonen, Rückzugsräume etc.) herzustellen. In einem nächsten Schritt werden neu erhobene Daten (Mikrozensusdaten, Berichte, lokales Expertenwissen) innerhalb eines geographischen Informationssystem (GIS) dazu verwendet, das Know-how vor Ort zu verfeinern und die Resilienz der Menschen im Risiko zu stärken. Lesen Sie den Bericht (Englisch)(PDF, 501 KB) Gehen Sie auf die Projektwebseite: http://projects.stefankienberger.at/vulmoz/ |