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Von links: Dr. Irmgard Schwaetzer, Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV), Christoph Bals, Germanwatch, Dr. Eugene Gurenko, Weltbank, David Peppiat, ProVention Consortium und Dr. Juan Carlos Villagrán, UN-Universität.
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Experten diskutieren in Arbeitsgruppen mögliche Lösungen für eine bessere Katastrophenvorsorge.
01Von links: Dr. Irmgard Schwaetzer, Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV), Christoph Bals, Germanwatch, Dr. Eugene Gurenko, Weltbank, David Peppiat, ProVention Consortium und Dr. Juan Carlos Villagrán, UN-Universität.
02Experten diskutieren in Arbeitsgruppen mögliche Lösungen für eine bessere Katastrophenvorsorge.

Internationales Symposium "Weltweite Katastrophenvorsorge – Risikobewusstsein ist ein Schlüssel"

Für Menschen im Risiko ein starker Partner sein – das ist Anspruch und Herausforderung der Münchener Rück Stiftung. Erst wenn der Begriff der Risikopartnerschaft mit Leben und Engagement gefüllt wird, sind in der Zukunft Erfolge auf dem komplexen Feld der Katastrophenvorsorge möglich.

Im Januar 2005 fand im japanischen Kobe nach 1995 die zweite Weltkonferenz für Katastrophenvorbeugung (WCDR) statt. Mehr als 3000 Delegierte aus 120 Ländern diskutierten, wie der Katastrophenschutz weltweit verbessert werden kann. Die Konferenz war geprägt von der Tsunami-Tragödie im indischen Ozean, die im Dezember 2004 rund 200 000 Menschenleben forderte.

Wichtige Fragen blieben jedoch auch nach der WCDR offen: Reichen die aktuellen globalen Initiativen für Katastrophenvorsorge aus? Ist der Wunsch nach Katastrophenschutz und Absicherungssystemen in Entwicklungsländern ausgeprägt und auf allen Ebenen nachhaltig? Weitere Fragen: Welche Rolle spielen multilaterale Banken wie Entwicklungsbanken oder die Weltbank und Versicherer bzw. Rückversicherer? Sind die angebotenen Programme und Produkte ausreichend auf die jeweiligen Länder zugeschnitten, insbesondere auf die oft stark betroffenen Entwicklungsländer?

Die Tsunami-Tragödie vom 26. Dezember 2004 - auch die humanitäre Katastrophe in New Orleans nach dem Landfall von Hurrikan Katrina im August 2005 - hat uns auf dramatische Art und Weise vor Augen geführt, dass Risikobewusstsein und -vorbeugung ein zentrales Element der Schadenvorsorge sind. Hätten die Menschen der betroffenen Gebiete mehr über Tsunamis und Flutrisiken gewusst, hätten Tausende von Leben gerettet werden können. Ein Ziel der Münchener Rück Stiftung ist, Menschen in Risikosituationen zu unterstützen. Da Risikobewusstsein ein wesentliches Element ist, wird es ein zentraler Punkt – der rote Faden - des Symposiums sein. Die Münchener Rück Stiftung wird die oben genannten Themen im offenen Dialog mit Vertreten und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beim Internationalen Symposium in Hohenkammer diskutieren.

Das Ergebnis dieser Veranstaltung wird ein Bericht über die Bedürfnisse, bestehende Katastrophenvorsorgestrategien und unterstützende Produkte des Finanzsektors sein. Ziel ist es, das Maß des vorhandenen Risikobewusstseins zu identifizieren und die wichtigsten nächsten Schritte zur Optimierung maßgeschneiderter Katastrophenvorbeugung festzulegen.

Format: 2-Tage Symposium mit hochrangigem Plenum und Pressekonferenz.
Datum: 16./17. November 2005
Ort: Hohenkammer/München