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Studenten aus aller Welt bei der Akademie
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© Shamsuddin Ahmed/IRIN: Eine Familie flieht aus überfluteten Gebiet
01Studenten aus aller Welt bei der Akademie
02© Shamsuddin Ahmed/IRIN: Eine Familie flieht aus überfluteten Gebiet

Sommerakademie 2010

Protecting environmental migrants: creating new policy and institutional frameworks

25 – 31 Juli 2010 auf Schloss Hohenkammer

Die Münchener Rück Stiftung und das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der UN-Universität (UNU-EHS) laden 2010 zur fünften Sommerakademie über soziale Verwundbarkeit ein. Die Sommerakademie 2010 beschäftigt sich insbesondere mit umweltbedingter Migration. Das diesjährige Thema lautet: „Protecting environmental migrants: creating new policy and institutional frameworks”.

Bitte richten Sie Ihre Online-Bewerbung an www.ehs.unu.edu. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2010.
 
Die Sommerakademie verfolgt das Ziel, Doktoranden und Studenten in Graduiertenprogrammen (LLM, SJD) mit erfahrenen Wissenschaftlern, Professoren und internationalen Experten der Universität der Vereinten Nationen und der Münchener Rück Stiftung an einen Tisch zu bringen, um im Bereich Klimawandel und soziale Verwundbarkeit den Austausch in Forschung und Lehre zu fördern. Um den humanitären und völkerrechtlichen Auswirkungen der klimabedingten Migration zu begegnen, bietet die Sommerakademie 2010 hochtalentierten Studenten in Graduiertenprogrammen weltweit die Möglichkeit, gemeinsam mit Experten an politischen und institutionellen Rahmenkonzepten zu arbeiten.Das einwöchige Programm befasst sich schwerpunktmäßig mit den Herausforderungen von Migrations- und Flüchtlingsbewegungen für einzelne Länder bzw. ganze Regionen. Dabei gilt es herauszuarbeiten, welche politischen, rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um bestehende Lücken zu schließen und die betroffenen Bevölkerungsgruppen adäquat abzusichern.

Der Schutz von Umweltflüchtlingen erfordert neue politische und institutionelle Rahmenbedingungen
Der durch Treibhausgasemissionen verursachte Klimawandel hat zu unumkehrbaren Klimafolgen geführt. So sagen Forscher voraus, dass Naturkatastrophen mit dem Anstieg der Durchschnittstemperatur an Intensität und Häufigkeit zunehmen werden. Arme Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern sind hiervon besonders stark betroffen und leiden insbesondere unter anhaltender Dürre, Wasserknappheit, einer ungesicherten Versorgung mit Nahrungsmitteln, der Ausbreitung von Krankheiten und dem Verlust der Arbeit. Sturmfluten, Überschwemmungen und Wirbelstürme zerstören Häuser und die Infrastruktur und lösen dadurch häufig weitere humanitäre Krisen aus. Abwanderungs- und Flüchtlingsbewegungen in den betroffenen Gemeinschaften sind die wahrscheinliche Folge. In der Forschung gibt es Anzeichen dafür, dass umweltbedingte Migration bereits stattfindet – als Bewältigungsstrategie für signifikante Klima-Umschwünge. Wenn Klimaflüchtlinge ihr eigenes Land verlassen, um ihr Leben zu schützen oder ihre Existenz zu sichern, stellt dies die Regierungen vor schwierige Herausforderungen. Das gilt sowohl für die Länder, aus denen die Migranten kommen, als auch für die aufnehmenden Staaten.

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ankündigung im Download-Bereich rechts sowie der Website www.ehs.unu.edu. Wenden Sie sich dort an Frau Dr. Xiaomeng Shen.