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Provinzhauptstadt Banda Aceh, Indonesien, nach dem Erdbeben vom 25. Februar 2005. © Jefri Aries/IRIN
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Tropensturm Parma 2009: Nach anhaltenden Regenfällen spitzt sich die Lage auf den Philippinen zu. © Jason Gutierrez/IRIN
01Provinzhauptstadt Banda Aceh, Indonesien, nach dem Erdbeben vom 25. Februar 2005. © Jefri Aries/IRIN
02Tropensturm Parma 2009: Nach anhaltenden Regenfällen spitzt sich die Lage auf den Philippinen zu. © Jason Gutierrez/IRIN

Ankündigung Sommerakademie 2012

Von der sozialen Verwundbarkeit zur Resilienz: Messung von Fortschritten in der Katastrophenvorsorge

Wichtige Informationen:

Wann: 1.–7. Juli 2012
Wo: Schloss Hohenkammer bei München
Vorsitz der Sommerakademie 2012: Prof. Susan Cutter
Carolina Distinguished Professor and Director, Hazards & Vulnerability Research Institute, Department of Geography, University of South Carolina
 
Bewerbungsschluss: 31. Januar 2012

Wir laden qualifizierte Jungwissenschaftler und Doktoranden ein, sich für die Sommerakademie 2012 zu bewerben. Die Kandidaten sollten interdisziplinär ausgerichtet sein und an Forschungsvorhaben bzw. Dissertationen im Bereich der Messung von sozialer Verwundbarkeit und Resilienz im Kontext des Katastrophenrisikomanagements arbeiten. Das Programm richtet sich überwiegend an Hochschulabsolventen in einem weiterführenden Studienprogramm. Doktoranden sollten sich idealerweise in ihrem zweiten oder dritten Forschungsjahr befinden. Darüber hinaus stehen einige Plätze für Praktiker zur Verfügung, die sich jenseits ihres Berufsalltags zu diesem strategischen Thema mit jungen Wissenschaftlern austauschen wollen. Bewerbungen hochqualifizierter GIS-Experten sind ebenfalls willkommen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an: summeracademy@ehs.unu.edu. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2012.
 
Zielsetzung
Die Sommerakademie hat zum Ziel, die Teilnehmer mit international renommierten Experten, Professoren und erfahrenen Wissenschaftlern der Universität der Vereinten Nationen und der Münchener Rück Stiftung an einen Tisch zu bringen, um im Bereich Klimawandel und soziale Verwundbarkeit den Austausch in Forschung und Lehre zu fördern. Sie bietet hochtalentierten Studierenden in Graduiertenprogrammen weltweit die Möglichkeit, gemeinsam mit Experten an der Messung der Fortschritte im Bereich Katastrophenrisikomanagement zu arbeiten.
  
Von der sozialen Verwundbarkeit zur Resilienz:
Messung von Fortschritten in der Katastrophenvorsorge
 
In den letzten zehn Jahren hat die Wissenschaft verschiedene Konzepte der sozialen Verwundbarkeit gegenüber Gefahren und Katastrophen entwickelt. Sie reichen von den Ursachen über die zugrunde liegenden Treiber bis zu den differenziellen Auswirkungen. Viele davon haben wir bereits im Rahmen der Sommerakademie behandelt und näher untersucht. Für den Übergang von der Theorie zur Praxis müssen Kennzahlen und Benchmarks entwickelt werden, um die Fortschritte in der Katastrophenvorsorge sowie in der Umsetzung der entsprechenden Ziele und Maßnahmen aus dem "Hyogo Framework for Action" zu beurteilen und zu überwachen.
 
Die Sommerakademie 2012 wird sich mit einigen der methodischen Schwierigkeiten befassen, die bei der Messung sozialer Verwundbarkeit und Resilienz auftreten. Da Gefahren und Katastrophen ortsspezifisch sind, wird die Akademie schwerpunktmäßig auf regionalspezifische Gefahren eingehen und verschiedene empirisch begründete Ansätze zur Messung von Katastrophenrisiken (Gefahrenexponierung, Schäden und soziale Verwundbarkeit) untersuchen. Viele dieser Ansätze nutzen Methoden bzw. Tools, die auf GIS (geografischen Informationssystemen) basieren. Die Sommerakademie wird daher auch Seminare zu GIS und ihrer Verwendung bei der Einschätzung der Verwundbarkeit gegenüber Gefahren beinhalten.
 
Lernziele

  • Austausch mit führenden Experten für die Entwicklung von Instrumenten für die Verwundbarkeitseinschätzung, um ein besseres Verständnis der Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Messsysteme zu gewinnen.
  • Einführung in die derzeit verwendeten methodischen und empirischen Ansätze zur Einschätzung der Verwundbarkeit gegenüber Gefahren.
  • Einblicke in den Einsatz von geografischen Informationssystemen (GIS) bei der Einschätzung sozialer Verwundbarkeit und Resilienz.
  • Erstellung einer prototypischen Vulnerabilitätseinschätzung für das eigene Land/die eigene Region.
  • Förderung eines besseren Verständnisses für politische Handlungsrahmen und Schulung in der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.

Weitere Informationen
Nähere Informationen zur Sommerakademie 2012 und zum Bewerbungsverfahren können Sie der Ankündigung und dem Bewerbungsformular entnehmen, die auf dieser Seite zum Download zur Verfügung stehen.
 
25. November 2011