Trinkwassergewinnung aus Nebel – 15 neue CloudFisher für Marokko

Im Frühjahr 2016 genehmigte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Förderung für den Bau der zur Zeit größten Nebelkollektor-Anlage (1.627 m2) der Welt am Mount Boutmezguida. Sie wird bis Ende 2018 insgesamt 14 Dörfer mit sauberem Trinkwasser aus Nebel versorgen. Die Region Aït Baamrane im Antiatlasgebirge grenzt an die Sahara und zählt wegen ihres semiariden Klimas zu den trockensten Gebieten Marokkos. Die WasserStiftung Ebenhausen kümmert sich zusammen mit der marokkanischen NGO Dar Si Hmad um die Projektabwicklung. Die Münchener Rück Stiftung ist Projektpartner und trägt die Hälfte der notwendigen Eigenkapitalleistung. 

Im Januar 2017 begannen die Baumaßnahmen für die ersten 15 CloudFisher, im Mai waren die neuen Kollektoren fertiggestellt. Die Bauarbeiten in der unwegsamen Bergregion waren äußert mühsam und anstrengend. Desto mehr zählt am Ende der Erfolg.
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