Umweltbilanz

Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2008

CO2-Emissionen gesamt

Die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung betrugen im Jahr 2008 1223,6 t CO2. Der Großteil wurde durch Veranstaltungen verursacht: 1153,7 t CO2 (94,3%). Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung) und durch Dienstreisen fielen dagegen mit 19,3 t (1,6%) und 50,5 t (4,1%) gering aus.

Abb. 1: CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die CO2-Emissionen im Jahr 2008 um ca. 135 t (12,4%). Hauptverursacher hierfür war die gegenüber 2007 stark gestiegene Teilnehmerzahl an der Mikroversicherungskonferenz. Dagegen gingen die Emissionen aus Dienstreisen leicht zurück, was vor allem auf Einsparungen
bei den Flugreisen (-9,6%) zurückzuführen ist. Insgesamt wurden durch Dienstreisen 6 t CO2 weniger emittiert als im Vorjahr, durch Veranstaltungen 142 t CO2 mehr.

Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen von 2006 bis 2008

CO2-Emissionen durch Veranstaltungen

Zur Emissionsermittlung der Veranstaltungen wurden nur die Reisen der Teilnehmer bilanziert, der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume wurde vernachlässigt. Die Mikroversicherungskonferenz in Cartagena verursachte mit 1066,9 t CO2 (92,6%) den größten Anteil. Gemessen an der um 50% gestiegenen Teilnehmerzahl auf 450 Teilnehmer, fiel der Anstieg der Emissionen mit 16% jedoch relativ gering aus. Unter anderem konnte ein kürzerer Anfahrtsweg für viele Interessenten die Durchschnittsemissionen pro Teilnehmer gegenüber 2007 um 27% senken.
Gefolgt wurde die Konferenz durch die UNU Summer Academy mit 85,9 t CO2 (7,5%). Die lokalen Dialogforen nahmen mit 0,9 t CO2 (0,08%) einen sehr geringen Anteil ein. Insgesamt stiegen die Emissionen durch Veranstaltungen von 1011,9 t im Jahr 2008 auf 1153,7 t.

Abb. 3: CO2-Emissionen durch Veranstaltungen

CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb

Die Emissionen durch den Geschäftsbetrieb (Büro, Reisen) mit insgesamt 69,8 t CO2 ergaben sich aus 19,3 t CO2 (28%) für den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung)* und 50,5 t CO2 (72%) aus Dienstreisen, vornehmlich Flugreisen**.

Abb. 4: CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb

*  Bei Erstellung der Berechnungen lagen noch keine Daten von 2008 vor. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle wurden auf Basis von Daten für 2007 kalkuliert.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 2,7 angewendet. Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km Zubringerverkehr angenommen.

20 Februar 2009

 

 

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