Umweltbilanz

Munich Re Foundation – 2010 carbon footprint

CO2-Emissionen gesamt

Im Jahr 2010 betrugen die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung 1954,4 t CO2. Der Großteil hiervon, 1865,3 t (95,4%), wurde durch Veranstaltungen verursacht. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung) und durch Dienstreisen fielen dagegen mit 19,3 t (1,0%) und 69,8 t (3,6%) gering aus.

Abb. 1: CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung
 

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Gesamtemissionen im Jahr 2010 um 529,6 t CO2 (37%) zu. Längere Reisedistanzen und die nochmals größere Teilnehmerzahl der 6. Internationalen Mikroversicherungskonferenz in Manila ließen die Emissionen weiter ansteigen. Der CCEMA-Experten-Workshop mit internationalem Publikum, dieses Jahr mit dem Thema: „Migration, Displacement and Environmental Change: Developing a Tool Kit for Policy Makers“ schlug außerdem zu Buche. Auch bei den Dienstreisen war ein Anstieg der Emissionen zu verzeichnen, der jedoch vergleichsweise gering ausfiel. Die Emissionen der Geschäftsstelle konnten konstant gehalten werden.
   
Der Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen und die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle werden von der Stiftung durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen. Die CO2-Emissionen der Dienstreisen von Mitarbeitern der Stiftung werden durch Munich Re kompensiert. 
 
Gesamtemissionen in Tonnen 

Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen von 2006 bis 2010 

CO2-Emissionen durch Veranstaltungen

Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen wurden nur die Reisen der Teilnehmer bilanziert, der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume konnte vernachlässigt werden. Insgesamt stiegen die Emissionen durch Veranstaltungen von 1354,9 t im Jahr 2009 auf 1865,3 t im Jahr 2010. Mit 1717,7 t CO2 hatte die Mikroversicherungskonferenz in Manila den größten Anteil (92,1%). Der Anstieg der Emissionen für die Konferenz begründet sich dadurch, dass eine gestiegene Anzahl an Teilnehmern weite Anreisewege hatte und dadurch die CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr höher waren. An der UNU Sommerakademie nahmen wieder Jungwissenschaftler aus weit entfernten Ländern wie Indien, Kamerun und Äthiopien teil. Dennoch sanken hier die Emissionen von 105,6 t (5,7%) im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 t. Auch beim CCEMA-Workshop zum Thema Klimawandel und Migration im Oktober 2010 konnten die Emissionen mit 38,6 t (2%) deutlich unter dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die Dialogforen nahmen mit 3,4 t (0,2%) wieder einen sehr geringen Anteil ein. Das Publikum hier kommt in der Regel aus dem Raum München, sodass nur geringe Anreisewege zu kompensieren sind.
 

Abb. 3: CO2-Emissionen durch Veranstaltungen
 
 

CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb

Die Emissionen durch den Geschäftsbetrieb (Büro, Reisen) mit insgesamt 89,1 t CO2 ergeben sich aus 19,3 t CO2 (22%) für den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung)* und 69,7 t CO2 (78%) aus Dienstreisen, vornehmlich Flugreisen**.
 

Abb. 4: CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb
 

*  Bei Erstellung der Berechnungen lagen keine Daten von 2010 vor. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle wurden auf Basis von Daten für 2009 kalkuliert.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 2,7 angewendet.  Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km Zubringerverkehr angenommen.

15 Februar 2011

 

 

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