Umweltbilanz

Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2011

CO2-Emissionen gesamt

Die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung im Jahr 2011 betrugen rund 1700 t CO2. Der Großteil hiervon, knapp 1600 t (93,6%), wurde durch Veranstaltungen der Stiftung verursacht. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung) und wegen Dienstreisen fielen dagegen mit 36 t (2,1%) und 73 t (4,3%) gering aus.

Abb. 1: CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung
 

Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Gesamtemissionen im Jahr 2011 um gut 250 t CO2 zurück. Während die Emissionen für Dienstreisen auf geringem Niveau konstant geblieben sind, nahmen die Emissionen für den Betrieb der Geschäftsstelle zu. Der Grund: Die Berechnungsmethode der Emissionen für den Geschäftsbetrieb (Heizung und Strom) hat sich geändert, woraus sich etwas höhere Emissionen ergeben. Zusätzlich wurde das Team der Stiftung um eine Mitarbeiterin erweitert, was sich ebenfalls auf die Emissionen auswirkt. Auf Seite der Veranstaltungen sind die Emissionen deutlich zurückgegangen (minus 14%).

Der Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen – z. B. Besucher, Teilnehmer - wird von der Stiftung durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen. Die CO2-Emissionen der Dienstreisen von Mitarbeitern und der Geschäftsstelle werden durch Munich Re kompensiert.*  

Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen von 2006 bis 2011
 

CO2-Emissionen durch Veranstaltungen

Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen wurden nur die Reisen der Teilnehmer bilanziert, der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume konnte vernachlässigt werden. Insgesamt gingen die Emissionen durch Veranstaltungen von 1865,3 t im Jahr 2010 auf 1597 t CO2 im Jahr 2011 zurück (- 15%). Mit 1509 t CO2 hatte die Internationale Mikroversicherungskonferenz in Rio de Janeiro den größten Anteil (94,5%). Das ist weniger als im Vorjahr (Konferenz in Manila), insbesondere wegen der  kürzeren Anreisewege. An unserer Sommerakademie 2011 nahmen wieder Jungwissenschaftler aus weit entfernten Ländern wie Sudan, Australien und Mexiko teil. Dennoch sanken hier die Emissionen um gut 20 t auf 84,4 t CO2 im Jahr 2011. Viele der europäischen Teilnehmer reisen mittlerweile mit dem Zug an, was die Emissionen senkt. Die Dialogforen nahmen mit 3,8 t (0,2%) wieder einen sehr geringen Anteil ein. Das Publikum kommt in der Regel aus dem Raum München, sodass nur geringe Anreisewege zu kompensieren sind. 

Abb. 3: CO2-Emissionen durch Veranstaltungen
 
 

CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb

Die Emissionen durch den Geschäftsbetrieb (Büro, Reisen) mit insgesamt 108,7 t CO2 ergeben sich aus 36 t CO2 (22%) für den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Heizung)* und 72,7 t CO2 (67%) aus Dienstreisen, vornehmlich Flugreisen**. 

Abb. 4: CO2-Emissionen durch Geschäftsbetrieb
 

* Zur Berechnung der Emissionen der Geschäftsstelle wurden pro Mitarbeiter 6 t CO2 kalkuliert. Dies ist das Ergebnis einer Munich Re Studie von 2010, einsehbar im Corporate Responsibility Report 2010.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 2,7 angewendet.  Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km Zubringerverkehr angenommen.

16 Dezember 2011

 

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