Diese Anlage speist Strom in das regionale Netz von Manaus ein, das verbessert die Stromversorgung der lokalen Bevölkerung.
Die Anlage liegt in Manaus, Brasilien.

Klimaneutralität 2014: Deponiegas für Manaus, Brasilien

Zum Ausgleich unserer CO2-Emissionen durch Veranstaltungen kaufen wir dieses Jahr Zertifikate eines Deponiegasprojekts in Manaus, Brasilien. Ein Elektrizitätskraftwerk mit einer Leistung von über 19 Megawatt nutzt Methan, das beim Abbau von biologischen Abfällen entsteht.

Zum Ausgleich unserer CO2-Emissionen durch Veranstaltungen kaufen wir dieses Jahr Zertifikate eines Deponiegasprojekts in Manaus, Brasilien. Ein Elektrizitätskraftwerk mit einer Leistung von über 19 Megawatt nutzt Methan, das beim Abbau von biologischen Abfällen entsteht.

Brasiliens Bevölkerung wächst stetig und damit auch der Konsum sowie die Abfallmenge. Da in Entwicklungsländern der Müll oft nicht getrennt wird, kann er bis zu 75% biologisch abbaubare Substanzen enthalten. Je höher dieser Anteil, desto mehr Methangas entsteht. Wird dieses nicht abgefangen, entweicht es langsam in die Atmosphäre und trägt zur globalen Erwärmung bei. Eine Tonne Methan hat im Vergleich zu CO2 eine etwa 20fach höhere klimaschädliche Wirkung.

Das Manaus-Vorhaben wurde in zwei Phasen umgesetzt. Zuerst entstand ein System, welches das Gas auffängt und sammelt. Dann wurde ein Kraftwerk gebaut, das mit dem Deponiegas befeuert wird. Am Ende führt dieses Projekt zu einer durchschnittlichen jährlichen CO2-Einsparung von ca. 1.050.000 t CO2-Äquivalenten.

Manaus liegt mitten in einer Amazonasregion, die nicht mit dem nationalen brasilianischen Stromnetz verbunden ist. Durch diese Anlage wird Strom in das regionale Netz von Manaus eingespeist, das verbessert die Stromversorgung der lokalen Bevölkerung unmittelbar.

Weitere positive Auswirkungen
Mit dem Projekt wird nicht nur die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert. Es beinhaltet auch weitere wichtige Komponenten der Nachhaltigkeit:

  • Die Erlöse aus den CO2-Zertifikaten werden mit der Stadt Manaus geteilt. Diese verbessert die strukturellen Arbeitsbedingungen in der regionalen Mülltrennung und -sammlung.
  • Dauerhafte Arbeitsplätze mit Einkommen von 40% über dem Durchschnittsgehalt der Berufsgruppen werden geschaffen.
  • Geruchsbildung und Grundwasserverschmutzung werden reduziert.

Somit dient das Projekt nicht nur dem Klimaschutz, es fördert zudem die nachhaltige Entwicklung. 

Details: 

Verifizierung: 
 Det Norkse Veritas (DOE)
Projektlaufzeit: 
 unbefristet
Zertifikatstyp: 
 VCS
Partner: 
 firstclimate

 

 CB, 21. Januar 2015

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