Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2017

CO2-Emissionen gesamt
Im Jahr 2017 betrugen die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung rund 1.307 t CO2. Da wir die Emissionen aller Teilnehmer für die An- und Abreise kompensieren, verursachten die Veranstaltungen der Stiftung mit knapp 1.206 t (92%) den Großteil. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Wärmebedarf) und Dienstreisen fielen im Verhältnis dazu mit 16,3 t (1%) und 85 t (7%) relativ gering aus.

 
Abb. 1: Verteilung der CO2-Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung 2017

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesamtemissionen im Jahr 2017 um 198 t CO2 an. Dies ist neben dem Anstieg der Emissionen durch die Dienstreisen der Stiftung auch auf einen Anstieg der Emissionen bei den Veranstaltungen zurückzuführen. Zudem haben wir dieses Jahr die neuen Umweltkennzahlen der Munich Re (Stand 2016) für die Berechnungen genutzt. Dadurch ergeben sich vor allem bei Flugreisen und bei der Geschäftsstelle Abweichungen zu vorherigen Jahren. So sind die Emissionen aus dem Betrieb der Geschäftsstelle aufgrund neuer MR-Zahlen deutlich gesunken. Zwar verursachte die Mikroversicherungskonferenz 2017 in Lima/Peru mit über 400 Teilnehmern etwas weniger Emissionen als die Konferenz auf Sri Lanka im Vorjahr; ausschlaggebend für die höheren Emissionen 2017 im Bereich der Veranstaltungen ist jedoch die Resilience Academy. Die große Abschlussveranstaltung der Akademiereihe fand dieses Jahr in Washington D.C. statt, was längere Flugstrecken** der Teilnehmer zur Folge hatte.

Der Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen wird von der Stiftung durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen. Die CO2-Emissionen der Dienstreisen von Mitarbeitern und der Geschäftsstelle werden durch Munich Re kompensiert.*  


Abb. 2: Vergleich der Gesamtemissionen von 2007 bis 2017 in t CO2 

CO2-Emissionen aus Veranstaltungen
Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen wurden die Reisen sämtlicher Teilnehmer und Referenten bilanziert; der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume kann vernachlässigt werden.

Mit rund 1051 t CO2 hat die Internationale Mikroversicherungskonferenz in Lima/Peru den größten Anteil (87%) zu verbuchen. Dies erklärt sich durch die vielen Flugreisen** der über 400 Teilnehmer. Die Abschlussveranstaltung der Resilience Academy, bei der Jungwissenschaftler aus aller Welt in Washington D.C. zusammenkamen, verursachte rund 152 t CO2 (13 %). Nur gering trägt die Veranstaltungsreihe der Dialogforen in München zu den diesjährigen Emissionen bei. Sie macht mit gut 3,7 t (<1%) erwartungsgemäß einen kleinen Anteil aus, da das Publikum hier in der Regel aus dem Großraum München kommt.


Abb. 3: Verteilung der CO2-Emissionen aus Veranstaltungen 

 

CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb
Die CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb (Geschäftsstelle und Dienstreisen) liegen bei knapp 101 t CO2: 16 t CO2 für die Geschäftsstelle (Strom, Wärmebedarf)* und 85 t CO2 für Dienstreisen. Aufgrund einer gestiegenen Anzahl an Flugreisen**, die 99,6% dieser Emissionen ausmachen, liegen die Dienstreisen um ca. 43 t CO2 höher als im Vorjahr. Auch dieser Anstieg ist zum Teil auf die neue Berechnungsgrundlage zurückzuführen.

      
Abb. 4: Verteilung der CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb
 
------------------------------------------------------------------- 

* Zur Berechnung der Emissionen der Geschäftsstelle wurden pro Mitarbeiterstelle (FTE) 2,8 t CO2 kalkuliert. Dies ist das Ergebnis des Munich Re Corporate Responsibility Report 2016.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 3 angewendet. Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km, für jede Bahnreise 50 km Zubringerverkehr angenommen.

KR, 19. Januar 2018 

Über uns

> Überblick

> Startseite

 

Umweltbilanz

> Übersicht

 

Ausgleichsmaßnahmen 2017

> mehr

 

Kontakt

> Christian Barthelt