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Keine Energie für die Wende?

Dialogforen 2016

Atomkraft raus, Wind und Sonne rein - das ist der Kern der deutschen Energiewende. Solarthermie, Windkraftanlagen, Elektromobilität und Energieeffizienz sind die bekannten Schlagworte. Der Teufel steckt im Detail: Deutschland streitet über Stromtrassen, Einspeisevergütung und die Finanzierung des Atomausstiegs. Die Energiewende ist essentiell und alternativlos – hier und in der ganzen Welt. Schaffen wir den Umbau der Energiewirtschaft?

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21. Januar 2016:
Energiewende alternativlos - mit Sonne, Wind und Wasser voll auf Kurs

Deutschland gilt als Vorreiter der Energiewende. Erneuerbare Energien haben 2014 erstmals die Braunkohle bei der Stromerzeugung überholt. Woher kommt unsere Energie im Jahr 2016, schaffen wir den richtigen Energiemix und welche Abhängigkeiten gibt es? Ist ein kompletter Umbau unseres Energiesystems möglich und überhaupt nötig? Was sind die größten Hemmnisse und Risiken? Welche Auswirkungen hat die neue deutsche Energiepolitik in der EU und weltweit?

Franzjosef Schafhausen, Leiter der Abteilung „Klimaschutzpolitik; Europa und Internationales“, BMUB
Johannes Kempmann, Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
Dr. Kirsten Westphal, Energieexpertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Moderation:
Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

16. Februar 2016:
Energiewende – wer zahlt die Zeche?

Der Kampf um Stromtrassen und Windräder ist eine Belastungsprobe für die ganze Gesellschaft. Wie lassen sich die Probleme bei der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur lösen, welche Risiken gibt es? Über die Finanzierung von neuen Stromtrassen, Pumpspeicherwerken und die Abschaltung von Atommeilern wird heftig debattiert. Wer sind die Gewinner und Verlierer der Wende? Ist dezentrale Energieversorgung machbar?

Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur 
Prof. Jürgen Karl, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg 
Dr. Ingo Luge, Vorsitzender der Geschäftsführung, E.ON Deutschland 
Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH

Moderation:
Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

3. März 2016:
Elektromobilität – vom Spritschlucker zum Stromflitzer?

Deutschland ist ein Autoland. Obwohl die Autoindustrie zu den größten Exportbranchen gehört, spielt Elektromobilität immer noch eine untergeordnete Rolle. Bis 2020 wollte die Bundesregierung eine Million Stromautos auf die Straßen bringen. Dieses Ziel ist in weite Ferne gerückt. Wo stehen wir heute? Welche Modelle gibt es? Brauchen wir besseres Marketing? Welche E-Mobilitätsstrategien haben deutsche Wirtschaftsunternehmen oder Kommunen wie München?

Prof. Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)
Ulrich Kranz, Leiter von „Project i“ und Mitglied des Aufsichtsrats von BMW
Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD)

Moderation:
Dirk Reinhard, stellv. Geschäftsführer, Münchener Rück Stiftung

12. April 2016:
Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz – Deutschland auf dem Weg zum Energieweltmeister?

Die umweltfreundlichste und günstigste Kilowattstunde ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien die zweite Säule der Energiewende. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz brachte die Bundesregierung eine umfassende Strategie auf den Weg, den Primärenergieverbrauch zu senken. Deutschlands größter Energieverbraucher ist die Industrie. Welche Anreize gibt es für Investitionen in Energieeffizienz – in Industrie und Gewerbe? Was können die Kommunen beitragen? 

Dr. Frank Büchner, Leitung Division Energy Management, Siemens Deutschland
Thorsten Herdan, Abteilungsleiter für „Energiepolitik: Wärme und Effizienz“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Stephan Kohler, Vorsitzender des GETEC-Fachbeirats (bis 2014 Geschäftsführer der dena)

Moderation:
Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

12. Mai 2016:
Tu was! – mein Beitrag zur Energiewende

Klimaschutz und Energiepolitik gehen uns alle an. Inwieweit ist die Energiewende in der Gesellschaft angekommen? Wo gibt es Konfliktfelder? Kommen wir erst zur Einsicht, wenn das Licht ausgeht? Jeder muss sich bewegen und Zugeständnisse machen. Was kann der Einzelne, was können Verbraucher tun, um die Energiewende voranzubringen? Und wie können wir unseren persönlichen Beitrag leisten?

Dr. Jakob Assmann, Gründer und Vorstand von Polarstern, München
Dr. Elisabeth Benecke, Energieberaterin und Consultant, genius gmbh
Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München GmbH

Moderation:
Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung, München

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Dialogforum spezial für Studenten, Auszubildende und Schüler
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31. Mai 2016, 18 Uhr
Energiewende -Tu was! 

Umwelt- und Klimaveränderungen gehen uns alle an. Den Kampf gegen den Klimawandel können wir aber nur gewinnen, wenn wir die Energiewende schaffen. Nur wenn Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und die Bürger an einem Strang ziehen, kann sie noch rechtzeitig umgesetzt werden. Welche Handlungsoptionen haben wir eigentlich: daheim, beim Einkaufen und unterwegs von A nach B?

Der Gründer von Polarstern Florian Henle berichtet, wie die Sorge um die Zukunft ihrer Kinder ihn und seine Mitstreiter zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell für Ökostrom angetrieben hat. Lisa Frieg von den Stadtwerken München zeigt auf, wie eine Gemeinde aktiv werden kann und sich für die Energieversorgung mit Geothermie einsetzt. BMW hat mit seinen E-Mobilen, der Marke „i“ die Energiewende als neues Geschäftsfeld erschlossen. Die Herausforderungen sind vielfältig. Gemeinsam wollen wir weitere Lösungen diskutieren.

Lisa Frieg, Stadtwerke München GmbH 
Florian Henle, CEO Polarstern GmbH 
Carina Wollmann
, Produktmanagerin BMW i, BMW AG

Moderation:
Dr. Patrick Illinger, Ressortleiter Wissen, Süddeutsche Zeitung

Ort:
Hochschule München, Steelcase Creative Hall am SCE, Heßstraße 89, München

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Dialogforum spezial
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14. Juni 2016, 19 Uhr
Klimawandel und der Tropische Regenwald

Eindrücke aus Panguana – ein Hotspot der Biodiversität im Regenwald von Peru. 1968 gründeten  die Zoologen Hans-Wilhelm und Maria Koepcke die Forschungsstation Panguana im tropischen Regenwald Perus. Heute leitet ihre Tochter Dr. Juliane Diller die Einrichtung. Auf dem Dialogforum spezial gab sie einen Einblick in die dortige Tier- und Pflanzenwelt. Zusammen mit Prof. Peter Höppe, dem Leiter des GeoRisksResearch/ Corporate Climate Centre von Munich Re, diskutierte die Biologin die Gefahren des Klimawandels für den Regenwald.

Dr. Juliane Diller, Leiterin der Forschungsstation Panguana
Prof. Peter Höppe, Leiter GeoRisksResearch/Corporate Climate Centre, Munich Re

Ort:
Munich Re, Gedonstraße 10, 80802 München
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