Münchener Rück Stiftung - CO2-Bilanz 2019

CO2-Emissionen gesamt 
Im Jahr 2019 betrugen die Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung rund 1.056 Tonnen CO2. Da wir die Emissionen aller Teilnehmer für die An- und Abreise kompensieren, verursachten die Veranstaltungen der Stiftung mit gut 1.000 Tonnen (95 Prozent) den Großteil. Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Wärmebedarf) und Dienstreisen fielen im Verhältnis dazu mit 16 Tonnen (1 Prozent) und 40 Tonnen (4 Prozent) relativ gering aus.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesamtemissionen im Jahr 2019 um ca. 44 Tonnen, blieben damit aber immer noch niedriger als in den Jahren 2007 bis 2017. Für den leichten Anstieg gibt es mehrere Gründe: Die Sommerakademie 2019 fand im Gegensatz zu 2018 nicht in Deutschland, sondern in Ghana statt. Nachdem ein großer Teil der Teilnehmer aus Europa kam, reisten diese mit dem Flugzeug statt der Bahn an und emittierten dadurch mehr CO2. Zudem durften wir uns bei der diesjährigen Inclusive Insurance Konferenz in Bangladesch über 550 Teilnehmer freuen. Damit nahmen etwa 100 Personen mehr als im Vorjahr an der Konferenz teil, was wiederum zu etwas höheren Emissionen führte.

Der Anteil der Emissionen durch Veranstaltungen wird von der Stiftung durch den Kauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen. Die CO2-Emissionen der Dienstreisen von Mitarbeitern und der Geschäftsstelle werden durch Munich Re kompensiert.*

CO2-Emissionen aus Veranstaltungen
Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen wurden die Reisen sämtlicher Teilnehmer und Referenten bilanziert; der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume kann vernachlässigt werden. Mit rund 894 Tonnen CO2 hatte die International Inclusive Insurance Konferenz in Dhaka, Bangladesch, den größten Anteil (89 Prozent) zu verbuchen. Dies erklärt sich durch die vielen Flugreisen** der über 550 Teilnehmer. Die Sommerakademie, bei der Jungwissenschaftler aus aller Welt in Accra/Ghana zusammenkamen, verursachte rund 104 Tonnen CO2 (10 Prozent). Nur gering trägt die Veranstaltungsreihe der Dialogforen in München zu den Emissionen bei. Sie macht mit knapp 3 Tonnen (<1 Prozent) erwartungsgemäß einen kleinen Anteil aus, da das Publikum hier in der Regel aus dem Großraum München kommt.

CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb
Die CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb (Geschäftsstelle und Dienstreisen) liegen bei etwa 56 Tonnen CO2: 16 Tonnen CO2 für die Geschäftsstelle (Strom, Wärmebedarf)* und 40 Tonnen CO2 für Dienstreisen. Emissionen durch Flugreisen sind um 12 Tonnen gesunken, da vermehrt die Bahn genutzt wurde. Flüge machten damit 70 Prozent der Emissionen im Geschäftsbereich aus.

 

8. Januar 2020

 

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* Zur Berechnung der Emissionen der Geschäftsstelle wurden pro Mitarbeiter (FTE) 2,8 t CO2 kalkuliert. Dies ist das Ergebnis des Munich Re Corporate Responsibility Report 2016.

** Bei Flugreisen wurde der RFI (Radiative Forcing Index) mit 3 angewendet. Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km, für jede Bahnreise 50 km Zubringerverkehr angenommen.

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