CO2-Bilanz 2025

    alt txt

    properties.trackTitle

    properties.trackSubtitle

    0:00
    0:00
    Wir übernehmen durch verschiedene Maßnahmen Verantwortung für den Klimaschutz, nicht nur in unseren Projekten, sondern auch in unserer alltäglichen Organisationstätigkeit. Zum Beispiel versuchen wir die Anzahl der Flüge durch den Einsatz von Videokonferenzen zu reduzieren, Reisen in Deutschland werden in der Regel mit der Bahn unternommen, Doppelreisen vermieden. Hinzukommen eine Reihe an weiteren Maßnahmen hier am Standort in München, welche durch unsere Gründerin Munich Re verantwortet werden. Dazu zählt auch die Umstellung auf grüne Strom- und Wärmeversorgung. Dennoch verursachen die Projekte, Konferenzen und auch der Bürobetrieb der Stiftung zwangsläufig unvermeidbare CO2-Emissionen. Diese werden in Form eines CO2-Fußabdruckes erfasst und mit Hilfe eines Ausgleichsprojekts kompensiert.

    CO2-Emissionen gesamt

    Im Jahr 2025 beläuft sich die Menge der Gesamtemissionen der Münchener Rück Stiftung auf 647 Tonnen CO2. Neben unseren eigenen Emissionen berechnen wir auch die Emissionen verursacht durch die An- und Abreise der Teilnehmenden an den von uns organisierten Veranstaltungen. Die Events erzeugen dadurch häufig den Großteil unserer Emissionen – so auch 2025 mit rund 600 Tonnen (93%). Die Emissionen durch den Betrieb der Geschäftsstelle (Strom, Wärmebedarf) sowie Dienstreisen fielen im Verhältnis dazu mit 10 Tonnen (2%) und 37 Tonnen (5%) gering aus. 

    CO2-Emissionen aus Veranstaltungen

    Zur Ermittlung der Veranstaltungsemissionen werden die Reisen aller Teilnehmenden und Referierenden bilanziert. Im Vergleich dazu ist der kurzzeitige Betrieb der Veranstaltungsräume marginal und fällt nicht ins Gewicht. Mit rund 599 Tonnen CO2 hat die "International Conference on Inclusive Insurance" in Quito, Ecuador, den größten Anteil (99,8%) zu verbuchen. Dies ist auf die teils weiten Flugstrecken der insgesamt rund 430 Teilnehmenden zurückzuführen. Deutlich weniger trägt die Veranstaltungsreihe der Dialogforen in München zu den Emissionen bei. Mit 1,2 Tonnen (< 1%) macht sie erwartungsgemäß einen geringen Anteil aus, da die Teilnehmenden in der Regel aus dem Großraum München kommen. Weitere Veranstaltungen, die von der Stiftung als Gastgeber organisiert wurden, fanden 2025 virtuell statt.*

    CO2-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb

    Die CO2 Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb (Geschäftsstelle und Dienstreisen) liegen bei knapp 47 Tonnen CO2: 10 Tonnen für die Geschäftsstelle (Strom und Wärmebedarf) und 37 Tonnen für Dienstreisen. Flugreisen machen hier rund 99% der Emissionen aus.*/** 

    Entwicklung der CO₂-Emissionen

    Im Vergleich zum Vorjahr steigen die Gesamtemissionen der Stiftung um rund 80 Tonnen CO₂. Dieser Anstieg ist maßgeblich auf die „International Conference on Inclusive Insurance“ in Quito, Ecuador, zurückzuführen. Im Gegensatz zur im Vorjahr in Nepal durchgeführten Konferenz verursacht die Veranstaltung in Quito rund 85 Tonnen CO₂ mehr. Ausschlaggebend ist die veränderte geografische Lage des Veranstaltungsortes, die für viele internationale Teilnehmende längere interkontinentale Anreisewege und damit höhere reisebedingte Emissionen zur Folge hat.

    ***********************************************************

    * Die Emissionen durch Flugreisen wurden mittels veröffentlichter Kennzahlen des Umweltbundesamtes (UBA) berechnet. Für jede Flugreise wurde pauschal 100 km, für jede Bahnreise 50 km Zubringerverkehr angenommen.

    ** Zur Berechnung der Emissionen der Geschäftsstelle wurden pro Mitarbeiter:in (FTE) 1,83 t CO2 kalkuliert. Der Wert ist dem Munich Re Corporate Responsibility Report 2024 entnommen.