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Digital. Innovativ. Fair? - Mittendrin in der Zukunft

Dialogforen 2018

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    Die Globalisierung schreitet voran, Gesellschaften werden immer bunter. Zeitgleich entwickeln sich in rasendem Tempo neue Technologien. Sie halten Einzug in fast alle Lebensbereiche. Innovationen verändern unseren Alltag, sie verändern UNS: unser Zusammenleben, unsere Kommunikationsformen, unser Arbeitsleben. Die Digitalisierung bietet viele neue Chancen – vor allem auch für Menschen in Entwicklungsländern. Zugleich wird der Mensch im 21. Jahrhundert immer abhängiger von digitalen Systemen - er wird zum gläsernen Menschen.

    Dialogforen 2018 im Rückblick

    Programm

    23. Januar 2018, 19:00: Globalisierung und Digitalisierung – Die Welt auf der Überholspur?
    Neue Technologien bieten eine Vielzahl von Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten in einer immer globaler werdenden Welt. Dinge, von denen wir jahrzehntelang nur träumten – wie etwa Roboter, die uns Arbeit abnehmen – sind plötzlich Realität. Gleichzeitig aber verändert die Digitalisierung unsere sozialen Gefüge und stellt den Zusammenhalt unserer Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wie sieht die Welt von morgen aus? Globalisierung, Antiglobalisierung oder globales Miteinander? Wo liegen die größten Chancen, wo drohen Gefahren?
    Jannis Brühl, Leiter der Abteilung Digital bei der Süddeutschen Zeitung
    Prof. Harald Lesch, Physiker, Philosoph und Wissenschaftsjournalist
    Prof. Katharina Anna Zweig, Professorin für Informatik, Leiterin des Algorithm Accountability Lab, TU Kaiserslautern
    22. Februar 2018, 19:00: Vernetzt, innovativ – Wie arme Länder profitieren
    Über 80 Prozent der Bevölkerung in Entwicklungsländern hat heute Zugang zu einem Mobiltelefon. In vielen Regionen ist das Internet weiter verbreitet als der Zugang zu Wasser, Elektrizität oder Sanitäreinrichtungen. Bisher ausgeschlossene Bevölkerungsgruppen haben auf einmal die Möglichkeit, Angebote für Mobile Banking und individuelles Risikomanagement zu nutzen. Katastrophenwarnungen können in Sekundenschnelle an Betroffene weitergeleitet werden. Das verändert auch die Entwicklungszusammenarbeit. Welche Chancen und Risiken bringen Digitalisierung und Innovationen?
    Bernhard Kowatsch, Leiter des Innovation Accelerator des World Food Programme in München
    Victoria Wenzelmann, Vorstand von Global Innovation Gathering
    Prof. Andrej Zwitter, Professor für internationale Beziehungen an der Reichsuniversität Groningen
    20. März 2018: Blackout – Wie stabil sind unsere Systeme?
    Wir leben in einer Welt, die zunehmend auf digitalen Systemen basiert – im täglichen Leben, im Gesundheits- und Transportwesen, in der Kommunikation, in der Industrie und der Finanzwelt. Diese moderne Gesellschaft ist neuen Risiken ausgesetzt: Denn bricht ein System zusammen, können ganze Versorgungsnetze lahmgelegt werden. Nicht selten drohen sogar humanitäre Krisen. Wie können wir unsere Systeme schützen? Wie real ist ein Blackout, welche Vorkehrungen kann der Einzelne treffen?
    Prof. Gabi Dreo Rodosek, Direktorin des Forschungszentrums Cyber Defence an der Bundeswehr-Universität München
    Dirk Engling, Sprecher des Chaos Computerclubs Hamburg
    Dr. Harald Katzmair, Philosoph, Netzwerk- und Resilienzforscher
    12. April 2018, 19:00: „Digitale Diktatur“ – Gefangen in der neuen Welt?
    Daten sind ein kostbares Gut. Sie werden gesammelt, gespeichert, analysiert und manchmal auch manipuliert. Der Mensch verliert dabei seine Selbstbestimmung und wird transparent – er wird zum gläsernen Menschen. Im Web entstehen digitale Parallelwelten. Auch unsere Gesellschaftsstrukturen verändern sich: Soziale Netzwerke schaffen Kommunikations- und Partizipationsformen, öffnen Grenzen und lösen sogar Revolutionen aus. Können wir den Kampf um unsere individuelle Freiheit noch gewinnen?
    Henrik Klagges, Geschäftsführer von TNG Technology Consulting Gmbh
    Daniel Steil, Geschäftsführer und Chefredakteur FOCUS Online
    Dr. Thilo Weichert, Ehemaliger Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein
    16. Mai 2018, 19:00: Arbeitswelt 4.0 – Von Robotern und Menschen
    In einer digitalen Welt verändert sich auch unser Arbeitsleben: Prozesse werden effizienter, Arbeitszeiten flexibler, Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten immer schneller. Gleichzeitig werden viele Abläufe komplexer. Der Mensch wird teilweise durch den Computer substituiert und viele Branchen geraten unter Existenzdruck. Roboter werden unsere neuen Kollegen. Abstraktion, Entfremdung und Überforderung sind Herausforderungen, denen sich heute ein Arbeitnehmer stellen muss. Stress und Burn-Out nehmen zu. Wo bleibt der Mensch? Wie kann ich mich in Zeiten großer Dynamik und Unsicherheit schützen?
    Prof. Sami Haddadin, Lehrstuhl für Roboterwissenschaften und Systemintelligenz, TU München
    Prof. Kerstin Jürgens, Professorin und Leiterin des Fachgebiets Mikrosoziologie an der Universität Kassel
    Horst Kraemer, Experte für Stressforschung und -prävention
    Moderation: Dr. Patrick Illinger, Wissenschaftsredakteur der Süddeutschen Zeitung in München
    Dialogforum spezial 6. November 2019, Engagiert in München – Für soziale Gerechtigkeit in der reichen Stadt
    Auch im wohlhabenden München haben viele Menschen soziale Probleme. Wie kann die Kommunalpolitik gegensteuern? Welche Handlungsspielräume haben soziale Unternehmen? Das Dialogforum spezial mit der Social Entrepreneurship Academy und dem Strascheg Center for Entrepreneurship an der Hochschule München suchte nach Antworten.
    Rüdiger Heid, interkulturelle Straßenfußballliga „buntkicktgut"
    Dorothee Schiwy, Sozialreferentin München
    Jasmin Seipp, “Über den Tellerrand” Café
    Moderation: Julia Pfinder, systemische Organisationsberaterin und Beteiligungsmoderatorin